abc Nachfolge

1. Gewissheit erlangen

Bibel 1.1 Beginne gleich damit, dir aus dem 1. Johannesbrief, Kapitel 5, die Verse 11+12 einzuprägen. Du findest den Brief im Neuen Testament. (Verwechsle den 1. Johannesbrief nicht mit dem Johannes-Evangelium! Der Vers beginnt in der NeÜ.bibel.heute auf dieser Homepage mit den Worten: "Und was bedeutet das für uns? ...") Du kannst dir den Text auf ein Kärtchen ausdrucken und schreibst die Stellenangabe auf die Rückseite. Dann wiederhole den Vers in immer größeren Zeitabständen, bis du ihn fest eingeprägt hast.

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die du zum Lernen nutzen kannst.

Bitte beginne noch nicht mit der Lektion, bevor du den Kernvers nicht auswendig beherrschst!
Und wenn du beginnst, nimm dir genügend Zeit, damit du die Lektion in einem Zug beenden und abschicken kannst. Wenn du nicht so viel Zeit auf einmal hast, kannst du die Seite auch ausdrucken und zunächst handschriftlich ausfüllen.


1.2 Der erste Johannesbrief ist ganz offensichtlich an Christen gerichtet, die an Jesus, den Sohn Gottes, glaubten, wie Kapitel 5,13 beweist. Schlag diese Bibelstelle auf! In dem Vers nennt Johannes den Grund seines Schreibens: Diesen Gläubigen mangelt es an Glaubensgewißheit. Sie glaubten an Gott, aber sie wußten nicht, daß sie damit auch hatten. (Vervollständige bitte den Satz! Lies dazu den Vers eventuell noch einmal durch!)

Wiederhole 1Johannes 5,11-12 und beantworte danach folgende Fragen:
Wer gibt ewiges Leben?
Durch wen bekommen wir dieses Leben?
Wer hat also das ewige Leben?
Was ist mit einem Menschen, der den Sohn Gottes nicht hat?

Ewiges Leben hängt mit Jesus Christus zusammen. Wer mit ihm verbunden ist, hat jetzt schon (!) ewiges Leben empfangen. Es ist wie mit dem Heranwachsen eines Kindes im Bauch der Mutter. Das Leben ist zwar schon vorhanden, aber es beginnt doch erst richtig nach dem Verlassen der Mutter. So ist das ewige Leben bei einem Gläubigen einerseits schon vorhanden, andererseits wird es erst zur vollen Entfaltung kommen, wenn der Gläubige seinen jetzigen Körper verlassen hat, also nach seinem Tod.

1.3 Lies Johannes-Evangelium 3,16! Was ist das Gegenteil von "ewiges Leben haben"? In Vers 18 werden zwei Menschengruppen beschrieben.
Welche sind das?
Warum werden die einen verurteilt?

Wenn wir die Aussagen von Vers 16 und 18 zusammenfassen, können wir folgendes festhalten:
Wer an Jesus Christus glaubt, geht nicht das heißt, er wird nicht , sondern hat .

1.4 Wiederhole bitte noch einmal auswendig die Aussage, die Johannes in seinem ersten Brief gemacht hat (Kapitel 5,11-12) und vergleichen sie dann mit der im Kapitel 3 seines Evangeliums (Vers 16). Wer bekommt also ewiges Leben?
1. , das heißt
2. .

1.5 Daraus können wir eine wichtige Aussage über den Glauben ableiten, die auch von anderen Schriftstellen bestätigt wird. Glauben führt zu dem gleichen Ergebnis, wie "mit dem Sohn verbunden sein", also zum ewigen Leben. Offensichtlich hat Glauben etwas mit der Verbindung zum Sohn Gottes zu tun. Wir könnten also formulieren: Glauben heißt, eine persönliche Verbindung mit Jesus Christus haben.

Wie bekommt man diese Verbindung (Offenbarung 3,20)? Das heißt, wer ihn in sein Leben einlädt. Wie drückt Johannes den gleichen Vorgang in seinem Evangelium (Kapitel 1,12) aus?
Wie macht man das aber? Paulus gibt die Antwort in Römer 10,13: , das heißt, zu ihm betet.

Hast Du das schon getan? Wenn nein, dann rate ich Dir, das jetzt gleich zu tun. Dem Herrn kommt es dabei nicht auf gut formulierte Worte an, sondern auf Deine ehrliche Einstellung.

Rede ihn mit "Herr Jesus Christus" an und sag ihm, daß Du Dein Leben bisher selbst bestimmen wolltest und getrennt von ihm lebtest. Bitte ihn, Dir Deine Schuld zu vergeben und als Erlöser und HERR in Dein Leben zu kommen. Bitte ihn, Dich so zu verändern, wie er Dich haben will und danke ihm gleich anschließend dafür, daß er Dein Gebet beantwortet hat und Du jetzt zu ihm gehören darfst. Beende Dein Gebet mit "Amen". (Amen heißt: "So ist es!" Das bestätigt die gesprochenen Worte und betont gleichzeitig, daß auf Gott Verlaß ist.)

Wenn Du den Namen des Herrn angerufen hast, was ist dann nach Römer 10,13 mit Dir geschehen? Welches Recht hast Du Dir nach Johannes 1,12 damit erwoben?

Damit gehörst du zur Familie Gottes. Er ist Dein Vater geworden und alle, die ebenfalls eine persönliche Verbindung mit Jesus, dem HERRN, haben, sind jetzt deine Geschwister.

1.6 Deine Gewißheit beruht auf dem Zeugnis des Wortes Gottes, d.h. auf göttlicher Wahrheit. Johannes 5,24 gilt also auch Dir, weil Du die dort genannten Voraussetzungen erfüllt hast. Welche Voraussetzungen werden genannt?

Weißt Du noch, was Glauben heißt? Wenn nicht, schaue sicherheitshalber zurück zu Punkt 1.5. erster Abschnitt.

Was ist nach Johannes 5,24 das Ergebnis von Hören und Glauben:
1. jetzt in der Gegenwart?
2. in der Zukunft?
3. im Blick auf die bisherige Situation?

Diese Aussagen gelten Dir unmittelbar. Du darfst sicher sein, daß sie richtig sind, weil Gottes Wort das sagt. Die Sicherheit Deiner Errettung vor Gottes Gericht ruht auf der Autorität des Wortes Gottes.

1.7 Die Gewißheit Deiner Errettung wird auch noch durch das Zeugnis des Heiligen Geistes untermauert. Lies Römer 8,16! Welche Gewißheit wird durch den Heiligen Geist vermittelt?

Wie das geschieht, ist ein Geheimnis. Wir merken nur, daß es geschieht. Es ist das innere Zeugnis jenes Geistes, in dem wir "Abba, Vater" zu Gott sagen. Und gerade darin kommt ja schon unsere Kindschaft zum Ausdruck. Niemand kann den heiligen, ewigen Gott mit "lieber Vater" anreden außer dem, der ein Kind Gottes geworden ist, also den Heiligen Geist empfangen hat (Römer 8,14-15).

Untersuche folgende Bibelstellen: Epheser 1,13; Römer 5,5; 2Korinther 1,22! Ist es richtig, zu sagen, daß jeder, der zum Glauben gekommen ist, den Heiligen Geist empfangen hat?

1.8 Schließlich kannst Du Deine Errettung durch die Veränderungen bestätigt finden, die in Deinem Leben stattgefunden haben. 2. Korinther 5,17: Was geschieht, wenn jemand Christ wird?

Das ist die neue Grundlage, die Gott Dir gegeben hat. Darum werden im Laufe der Zeit manche Veränderungen in Deinem Leben sichtbar. Welche davon hast Du jetzt schon wenigstens teilweise erfahren? Kreuze an, was bei Dir zutrifft, bzw. ergänze es:

Erfahrung der Vergebung
ein reines Gewissen
innerer Frieden
teilweise Sieg über Sünde
veränderte Lebenshaltung
Verlangen zum Bibellesen
neue Liebe zu Gott
offenes Herz für andere
veränderte Einstellung zu verschiedenen Dingen
Verlangen zum Gebet


1.9 Schreibe 1. Johannes 5,11+12 aus dem Gedächtnis nieder!

Diese Gewißheit über Deine Errettung und Gotteskindschaft, die Heilsgewißheit, ist für Deine nächsten Schritte im Glauben von großer Bedeutung.

Nun nimm Dir Zeit, um Gott für all das zu danken, was er Dir in Jesus Christus geschenkt hat!

Trag bitte deinen Namen ein, damit ich weiß, mit wem ich es zu tun habe.

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